phortse 3800m nach dingboche 4410m

dingboche liegt auf 4410 meter.

und das war unser ziel am nächsten morgen. wir waren alle fast wieder fit und konnten den etwa 8km langen aufstieg antreten. die tagesabläufe ähneln sich organisatorisch irgendwann. abends gab uns chitra die trekkinginfos, wie die dauer des aufstiegs, besonderheiten wie schwierige passagen oder besondere schönheiten, auf die wir achten sollten. und davon gibt es im himalaya ja einige.
die bergewelt dort ist mehr als beeindruckend. die alpen haben ja schon etwas, was einen oftmals sehr gefangen nimmt. aber im himalaya ist das eine andere liga. höher geht’s nicht. und trotzdem das es so hoch ist, ist es dort nicht kalt.
dingboche selbst ist für den kartoffelanbau berühmt. dort sind überall -mit steinen- abgetrennte bereiche, wo jeder kartoffelbauer seine parzelle hat. außerdem ist dingboche in den letzten jahren, durch den zunehmenden touismus gewachsen und mehr und mehr lodges wurden für die bergsteiger und trekker aufgebaut. unser teahouse hatte den luxus eines sitzklos, was in den regionen oberhalb von 4000 meter eine besonderheit ist.

überhaut hatte ich mich vor der reise gefragt, wie ein teahouse ausschaut. und im prinzip handelt es sich dabei umn eine hütte, die zumeist einen zentralen raum mit ofen hat. die sonstigen zimmer sind nicht beheizt, was besonders im januar und februar sehr kalt sein kann. eine isolierung, wie wir sie aus deutschland kennen gibt es natürlich nicht. deshalb war ich froh, dass ich den 4-seasons-schlafsack dabei hatte. ich habe in keiner nacht gefroren.

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