uluru: uluru walk und uluru sunrise

sonnenaufgang am uluru teil 2sonnenaufgang am uluru teil 1

der uluru walk startet um 6:30. morgens. das muss er auch, denn sonnenaufgäng sind zeitig. allerdinds, lohnt es sich ja auch. diese beiden bilder sind der grund, weshalb ich also eine stunde vor abfahrt aufgestanden bin. und das ist für einen samstagmorgen eine grandenlose zeit. das interessante ist, dass genau dieses leuchten, das orange, nur für einen kurzen moment zu sehen ist. vielleicht drei, vier minuten. unser guide, lee, wusste das natürlich und hat uns genau an diese stelle geführt.

lee weiß alles, so schien es mir zumindest, vom uluru. keinen stein, keinen strauch und keine farbliche veränderung auf der oberfläche des uluru, die er nicht mit einer kurzen geschichte aus der welt der aboriginals hätte erklären können. und auf einem 12 kilometer walk rund um den uluru gibt es viel zu erzählen.
teile unseres walks sind ja schon auf dem video im post uluru: ankunft und sound of silence zu sehen.
der uluru ist heilig. ein heiliges gebiet für die ureinwohner australiens. und die australische regierung hat das land vor ein paar jahren auch wieder zurück an die aboriginals gegeben. es gibt zwar keine eigene währung, zölle und so weiter, aber ich befand mich auf heiligen boden. und ich muß gestehen, dass mir gedanke daran schwer fiel. der uluru hat sogenannten sacred areas. das sind bereiche des uluru, die man nicht betreten sollte und die man auch nicht fotografieren darf. dazu wurden schilder aufgestellt, die das nochmal unterstreichen. es gibt zwar keine bilder-polizei, aber lee machte uns eben darauf aufmerksam, dass wir die verantwortung des respekts gegenüber den aboriginals in uns tragen.

am rand des uluru während der frühstückspauseder uluru und der mond

und obwohl mir die welt des heiligen sandstones, was der uluru ja ist, doch etwas verborgen blieb, schaffte es lee mit seinen erklärungen die mystik des ortes auf uns zu übertragen. es hat auch viel mit mystik zu tun. oder zumindest glaube ich, dass der begriff am besten passt. ein aboriginal der zu uns nach europa und speziell nach rom kommen würde, würde sicher das gleiche sagen.
ich habe viel gehört an dem morgen, viel über die welt der ureinwohner und was es mit dem uluru so auf sich hat. der walk an sich dauert ungefähr 5 stunden. es ist nicht anstrengend. morgens ein bisschen kühl, mittags, wenn die sonne brennt, dann entsprächend wärmer.

natürlich kamen wir an die stelle der mingas. mingas sind die uluru-besteiger. dazu gibt es einen weg, auf dem die mingas nach oben gehen können. ich habe das, aus rücksicht natürlich nicht getan.

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