whale watching in sydney

gestenr war ich wale anschauen. das hört sich jetzt an, als wenn man in ein goldfischglas guckt. aber so ist es dann doch nicht. denn ein guter whale watcher muss vor allem eins haben. geduld. rule number one, so klärt uns der experte auf, a whale watcher needs to have patience. na dann. mein camcorder war in paparrazi-bereitschaft. der finger auf der record-taste.
wir fuhren an watson bay vorbei, genau auf die seite, wo ich vor 10 monaten schon mal stand.
whale watching sydneywhale_watching_sydney_1
wale, so habe ich gelernt, haben sensoren, die sie dazu nutzen, um zu wissen, wo sie herschwimmen müssen. sie haben eine annähernd gleichbleibende route. deshalb können die von whale watching sydney auch sagen, dass sie zu 98% wale zeigen können. und wir haben sie auch gesehen. ich habe die highlights auf dem video zusammengeschnitten. es ist ganz erstaunlich, wie nah die wale an das boot schwimmen. diese tiere wiegen um die 40 tonnen. sie könnten also, wenn sie es denn wollten, so ein boot problemlos zum kenntern bringen. die whale watching boote sind verpflichtet, einen abstand zum den walen zu halten. sie können natürlich nicht verhindern, dass der wal ans boot heranschwimmt. das ist eine zweischneidige angelegenheit. denn einerseits möchte man damit den lebensraum der tiere erhalten, andererseits haben die passagiere um die $80 gezahlt und wollen für ihr geld auch was sehen.

also, die fahrt ging morgens um 9 uhr los. gegen zehn erreicht man dann die küste von watson bay. also die seite, die zum meer hinführt. dort sind die wale. und man sieht sie auch ziemlich schnell. hier eine flosse, dort eine fontäne. whale watcher rule: be patient. ich habe natürlich auch nicht erwartet, dass die durch einen brennenden reifen springen.
nach dem whale watchingzu guter letzt kam dann wirklich einer ganz dicht ans boot heran. also sehr dicht. das sieht man in dem video fast zum schluß. und das ist ein interessantes gefühl. es ist faszienierend. wobei ich eine gewisse demut und auch furcht empfand. wale sind sehr große tiere. und der experte, der auf dem boot über lautsprecher fortwährend erklärte, sagte, dass allein die flosse schon 4 tonnen wiegen könne. das überlebt man nicht. trotzem war ich nachher stolz, dass diese aufnahmen geglückt sind.
eine, wie ich finde, relativ wichtige feststellung habe ich gemacht. ich werde vermutlich sehkrank. wenn ich also auf der nordsee zu einer ölbohrplattform raus müsste, dann würde das nicht gut ausgehen. denn das geschaukel von dem boot machte meinen magen doch irgendwie nervös. und wie ich dann später mitbekam ging es den anderen auch nicht viel besser. aber das ist ist ja auch mal gut gegangen.

Comments are closed.